Lind ApothekeLind Apotheke

dieApotheke -Magazin

Fit und gesund durch die kalte Jahreszeit

Auch im Winter ist Bewegung an der frischen Luft vonnöten. Um ernsten Kälteschäden oder sonstigen unangenehmen Folgeerscheinungen vorzubeugen, sollte einiges bedacht werden...


 

 

 

  1. Frieren muss nicht sein

wenn auf die richtige Kleidung geachtet wird. Ideal ist das Zwiebelschalenprinzip, bei dem mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander angezogen werden. Die Luft zwischen den einzelnen Lagen isoliert und speichert die Wärme. Dasselbe Prinzip kommt übrigens auch bei grob gestrickten Wollpullovern zum Tragen.

2. Sporteln im Freien ist auch im Winter gesund!

Experten empfehlen, bei körpernaher Kleidung auf atmungsaktive und schweißabsorbierende Materialien zu setzen. Die äußere Schicht hingegen sollte möglichst winddicht und wasserabweisend sein. Hightech-Funktionskleidung wie aufblasbare Jacken ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Umgebungstemperatur.

3. Sonnenschutz nicht vergessen!

Einen Sonnenbrand im Winter? Ja, das geht, denn die Kraft der Sonne wird in der kalten Jahreszeit häufig unterschätzt. Ein guter Sonnenschutz gehört deshalb insbesondere im Winterurlaub zum Pflichtprogramm. Spezielle Sonnenschutzpräparate kombinieren UV-Filter mit einem Kälteschutz und schützen die empfindliche Gesichtshaut damit doppelt. Nicht fehlen dürfen außerdem ein Lippenpflegestift mit UV-Schutz und eine gute Sonnenbrille.

4. Feuchtigkeit oder Fett?

Hautprobleme wie trockene, schuppige oder rissige Haut sind im Winter weitverbreitet. Hilfreich ist es nun, wenn bisher verwendete Pflegeprodukte auf die neuen Umweltbedingungen abgestimmt werden. Ist die Haut den ganzen Tag der trockenen Heizungsluft ausgesetzt, steht die Versorgung mit Feuchtigkeit im Vordergrund. Bei langen Aufenthalten im Freien versorgen Lipogele, Fettpasten oder Wasser-in-Öl-Cremes die Haut mit Fett und verhindern Kälteschäden. 

5. Haarpflege der Witterung anpassen

Je kühler es im Freien wird, umso weniger Fett wird von den Talgdrüsen, die unsere Haare einfetten und vor Austrocknung schützen, gebildet. Sinkt die Temperatur unter 8 °C, stellen die Talgdrüsen die Fettproduktion sogar ganz ein. Dazu kommt der Feuchtigkeitsverlust durch trockene Heizungsluft in Innenräumen. Produkte mit rückfettenden Ölen wie Argan-, Macadamianuss- oder Jojobaöl pflegen nicht nur das Haar, sondern beruhigen auch die Kopfhaut. Auf alkoholhaltige Pflegeprodukte hingegen sollte besser verzichtet werden, da der Alkohol die Haare zusätzlich entfettet. 

6. Schluss mit „fliegenden Haaren“

Nicht zu bändigende Haare, die durch die elektrostatische Aufladung von Haube, Schal und Wollpullover in alle Himmelsrichtungen abstehen, können mit antistatischen Pflegeprodukten gebändigt werden. Sie werden in die Haarspitzen eingearbeitet und verhindern „fliegende Haare“ zuverlässig.

7. Von innen wärmen

Heiße Getränke und scharfe Speisen mit Chili, Ingwer, Pfeffer oder Knoblauch aktivieren die Thermorezeptoren im Mundbereich, wodurch ein Wärmegefühl erzeugt 

8. Lockere Schuhe

Winterschuhe sollten nie zu eng sitzen, denn die Luftschicht im Schuh isoliert und wärmt. Wer zu kalten Füßen neigt, sollte beim Schuhkauf Platz für dicke Socken oder Felleinlagen einplanen. 

9. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen

Bis zu 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten – darunter Erkältungen und Grippe – werden über die Hände übertragen. Gründliches Händewaschen schützt daher effektiv. 20 bis 30 Sekunden sind laut Experten notwendig, um die Keimzahl so weit zu reduzieren, dass eine Ansteckung nicht mehr möglich ist.

10. Erkältung abwehren

Beim ersten Kratzen im Hals kann ein warmes Bad manchmal eine Erkältung verhindern. Das warme Wasser steigert die Durchblutung von Haut und Muskeln, entspannt die Muskulatur und erhöht die Körpertemperatur leicht. Im Anschluss wird eine Ruhephase von mindestens zwei Stunden empfohlen.