Telefon Nummer Email Adresse Lind Apotheke Lind Apotheke

dieApotheke -Magazin

Wintermodus

Die besten Tipps für die kalte Jahreszeit


Schutzschicht

Mit „Cold Creams“der Kälte trotzen

Wer beruflich viel Zeit im Freien verbringt oder ausgiebig Wintersport betreibt, sollte ein besonderes Augenmerk auf guten Hautschutz legen. Wasserfreie oder wasserarme Pflegeprodukte – die so genannten „Cold Creams“ – verhindern zuverlässig, dass Kälteschäden entstehen. Als Lipogele, Fettpasten oder Wasser-in-ÖlCremes versorgen sie die Haut mit viel Fett und bilden eine dünne Isolations- und Schutzschicht auf der Hautoberfläche, die vor starkem Feuchtigkeitsverlust schützt. Unbedingt beachtet werden sollte, dass diese Pflege für Innenräume nicht geeignet ist. Um einen Wärmestau zu vermeiden, sollten die Produkte bei längerem Aufenthalt in beheizten Räumen entfernt werden.

Eine Ausnahme bei der Umstellung der Pflege gilt für Menschen mit Akne oder sehr fettiger Haut. Sie können – solange die Haut keine Probleme bereitet – im Winter bei der gewohnten Hautpflege bleiben. Eine unnötige Erhöhung des Fettgehalts kann eine weitere Verstopfung der Poren und eine verstärkte Pickelbildung provozieren. Auch in der kühlen Jahreszeit profitiert die Haut von einem sanften Peeling. Gut geeignet sind pflegende Cremepeelings, die ein- bis zweimal wöchentlich angewendet werden können.


Winterfestes Make-up


Auf Make-up muss im Winter nicht verzichtet werden, allerdings kann es manchmal zu Problemen kommen, wenn die Haut bereits gereizt oder sehr trocken ist. Wichtig ist nun, besonderes Augenmerk auf die Make-up-Grundlage zu legen. Neigt die Haut bereits zu trockenen Stellen, sollte die Grundlage reichhaltiger gewählt werden. Damit das Make-up anschließend nicht „verschmiert“, wird mit dem Auftragen gewartet, bis die Creme richtig in die Haut eingezogen ist. Mitunter lohnt sich auch ein Wechsel der Foundation auf ein Präparat, das auf die Bedürfnisse empfindlicher oder trockener Haut abgestimmt ist.

 

Samtpfoten

Hände sind mehrfach belastet

Die Hände werden durch Kälte und Lufttrockenheit häufig besonders stark strapaziert. Dazu kommen regelmäßiges Händewaschen und die seit der Corona Pandemie verstärkte Verwendung von Handdesinfektionsmitteln. Beides entzieht der Haut viel Fett und Feuchtigkeit. Trockene, rote und rissige Hände sind keine Seltenheit. Hautärzte empfehlen, die Hände nach jedem Händewaschen gründlich einzucremen. Oft reicht dafür bereits eine normale Handcreme. Für eine Extraportion Pflege kann man eine fetthaltigere Creme dick aufragen, Handschuhe anziehen und über Nacht einwirken lassen. Ein Ölbad oder harnstoffhaltige Cremes helfen, wenn die Hände bereits sehr rissig sind.

Besondere Aufmerksamkeit im Winter brauchen die Lippen. Hier ist die Haut fast 70 Prozent dünner als am Rest des Körpers. Sie trocknen besonders schnell aus, werden rissig und spröde. Experten raten, nicht jeden Tag einen Lippenstift zu verwenden. Besser geeignet ist eine spezielle Lippenpflege etwa mit Bienenwachs oder Zink. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, die Lippen nicht mit der Zunge zu befeuchten. Das trocknet die dünne Haut zusätzlich aus.


Pflegende Reinigung

Am Abend sollte das Make-up am besten mit einem sanften Reinigungsprodukt von der Haut entfernt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass ihr möglichst wenig Fett und Feuchtigkeit entzogen werden. Aus der Reinigungsroutine verbannt werden sollten deshalb – zumindest im Winter – alkoholhaltige Gesichtswasser. Der enthaltene Alkohol entzieht der Haut zusätzliches Fett. Ebenfalls nicht empfohlen werden Reinigungsschäume und -gele. Besser ist eine Reinigungsmilch oder eine rückfettende Waschzubereitung. Öle reinigen besonders sanft und sind aufgrund des zurückbleibenden Fettfilms für sehr trockene Haut gut geeignet. Das gilt auch für den Rest des Körpers. Doch Vorsicht: Dusch- und Badeöle hinterlassen nicht nur auf der Haut einen Fettfilm, sondern auch in Dusch- und Badewannen. Die Gefahr auszurutschen, erhöht sich dadurch stark.